Hier stehen alle Ämter des Dorfes und die Dienstordnung: was es wofür gibt, vom ersten Blatt bis zum Urgestein.
Am Dorfleben teilnehmen
Wer hier wohnt, kann mehr als wohnen. Acht Ämter und Einrichtungen stehen offen, alle kostenlos, alle mit Augenzwinkern und amtlichem Ernst.
Das gemeinsame Vorhaben
Einzelne handeln, alle bekommen die Belohnung. Wer beiträgt, solange gebaut wird, bekommt die Siegelmarke dazu.
| Bauherr | Gemeinde Zartenow, vertreten durch das Amt |
| Finanzierung | durch Zuzug |
| Stand | 146 von 150 Einwohner, es fehlen 4 |
| Fertigstellung | wenn es so weit ist |
Die Erschließung ruht, bis das Dorf 150 Einwohner zählt. Bis dahin wird vom Ufer aus gebadet, wie immer.
Auf das Schild am Steg kommt: „Enten haben Vorfahrt.“ So hat es die Dorfversammlung beschlossen.
Wer eines dieser Häuser bezieht, ist Stegbauer: Siegelmarke, die es nur bis zum 150. Einwohner gibt, und eine Planke am Steg mit dem eigenen Namen. Die Planken ansehen
- Vorgemerkt Nr. 2 Öffnung des Kirchturms (Ziel: 50 Mitteilungen in 30 Tagen)
- Vorgemerkt Nr. 3 Die Glocke läutet wieder (Ziel: 120 Stimmen in 30 Tagen)
- Vorgemerkt Nr. 4 Der Dorfladen öffnet wieder (Ziel: 200 Einwohner)
Die Dienstordnung
Was es in Zartenow wofür gibt. Das Amt rechnet alles selbst aus, niemand muss etwas beantragen.
Das Blatt. Jede Handlung landet als Blatt in Ihrer Akte. Das Soziale wiegt mehr als das Solitäre:
- Einen Nachbarn grüßen: 2 Blatt
- Eine Begegnung melden oder erwidern: 2 Blatt
- Jemanden ins Dorf holen: 5 Blatt
- Wertbescheid vom Amt für Unbezahlbares: 3 Blatt
- Stimme, Beschwerde, Aushang, Einladung, Amtsschreiben bestätigen: je 1 Blatt
Die Blattzahl sieht nur, wer die Akte führt. Öffentlich sind Dienstgrad und Siegelmarken.
| Dienstgrad | ab | dazu nötig |
|---|---|---|
| Zugezogen | 1 Blatt | der Einzug |
| Ansässig | 5 Blatt | ein angebrachtes Klingelschild |
| Alteingesessen | 12 Blatt | ein Gruß an einen Nachbarn, eine Stimme in der Dorfversammlung |
| Ortsbekannt | 25 Blatt | ein ins Dorf geholter Nachbar, eine eingereichte Beschwerde |
| Dorfgröße | 50 Blatt | ein Ehrenamt oder das Amt des Straßenältesten |
| Urgestein | 100 Blatt | ein volles Jahr in Zartenow |
Die Siegelmarken
Jede gibt es einmal. Manche nur eine Zeit lang.
Wer es zu etwas gebracht hat, steht auf der Ehrentafel. Mit drei Siegelmarken darf man sich im Rathaus um ein Ehrenamt bewerben. Sonntags wird gelost.
Für Unternehmen und Einrichtungen
Auch Gewerbe zieht zu: vom Hofladen bis zur Bücherei, vom Handwerksbetrieb bis zum Verein.
Es gibt eine Geschäftsadresse im Dorf, eine gesiegelte Erlaubnis mit amtlichen Auflagen, ein Firmenschild und den Eintrag im Gewerberegister. Je Branche nur eine Erlaubnis, kostenlos in beide Richtungen.
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